Einbruchsicherung – die beste Einbruch-Prävention

Einbruchsicherung - die beste Einbruch-Prävention
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Einbruchsicherung nimmt immer mehr an Bedeutung zu, denn die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt stetig an und macht Einbruch-Prävention zu einem MUSS. Sie möchten wissen, welche (Verhaltens-) Maßnahmen und Investitionen wirksamen Schutz bieten und wie Sie sich und Ihr Eigentum mittels Alarmanlage, durch mechanische Sicherung oder Überwachungstechnik vor Dieben schützen können?

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Warum Einbruchsicherung? Lohnt sich Einbruch-Prävention?

Einbruch - Psychische Folgen
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Materieller Schaden ist ersetzbar und normalerweise durch die Hausratversicherung abgedeckt. Doch ideelle Werte kann auch sie nicht ersetzen und erst recht nicht die vielfach unterschätzten, jedoch meist als am schlimmsten empfundenen Folgen eines Einbruchs ausgleichen – nämlich die Auswirkungen auf die Psyche. Opfer haben oft noch lange nach der Tat unter dem massiven Eingriff in ihre Privat- und Intimsphäre sowie dem verloren gegangenen Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden zu kämpfen. Die Angst vor einer möglichen Wiederholung geht nicht selten mit Schlafstörungen, Alpträumen, Schreckhaftigkeit, Nervosität und Anspannung einher. Ob diese Beschwerden nur vorübergehend auftreten oder längerfristig anhalten, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jedoch entscheiden sich nicht wenige Betroffene nach einem Einbruch dafür umzuziehen.

Zwar können auch Maßnahmen zur Einbruchsicherung keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbruch garantieren – sie lohnen sich aber dennoch! Denn je höher der Widerstand, auf den ein Einbrecher bei seinem Einbruchversuch stößt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er vorzeitig aufgibt. Die Statistik zeigt, dass entsprechende Einbruchsicherung sich auszahlt.

 

Welche Maßnahmen zur Einbruchsicherung sind sinnvoll? Welche Investitionen dienen der Einbruch-Prävention?

In den meisten Fällen wollen Einbrecher schnell, unbemerkt und mit möglichst geringem Aufwand Beute machen. Maßnahmen zur Einbruchsicherung sind also dann effektiv, wenn dadurch sämtliche erreichbare Schwachstellen eines Objektes wirksam gesichert werden und die Überwindung des gewählten Einbruchschutzes den Einbrecher Zeit und / oder Kraft kostet  bzw. Lärm verursacht und somit die Aufmerksamkeit anderer erweckt.      

Ein Konzept zur effektiven Einbruch-Prävention basiert auf mehreren Säulen. Prüfen Sie anhand der nachfolgenden Tipps, ob Sie bereits ausreichende Vorkehrungen zur Einbruchsicherung getroffen haben, ob Sie Verbesserungen vornehmen sollten oder Ihren Schutz noch erweitern können.

1. Tipp: Sicherheitsbewusstes Verhalten – Einbruch-Prävention muss nicht teuer sein!  

sicherheitsbewusstes Verhalten
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Integrieren Sie Disziplin und Kontrolle in Ihren Alltag und verhalten Sie sich stets sicherheitsbewusst:

  • Beim Verlassen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung, ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie sie zum Zwecke der Einbruchsicherung auch ab, am besten gleich zweimal.
  • Verstecken Sie Ihren (Zweit-)Schlüssel niemals draußen.
  • Schließen Sie Fenster und Fenstertüren bei Abwesenheit vollständig.
  • Haben Sie Ihren Schlüssel verloren, wechseln Sie unbedingt den Schließzylinder aus.
  • Entfernen Sie Gegenstände, die als Ein- oder Aufstiegshilfe zu höher gelegenen Fenstern oder Balkonen zweckentfremdet werden könnten (Leitern, Gartenmöbel, Mülltonnen).
  • Schneiden Sie hohe Bäume, Pflanzen, Hecken, Sträucher etc. zurück, denn sie sind nicht nur Sichtschutz für Sie, sondern eine ebenso ideale Tarnung für einen ungestörten Einbruch.
  • Wenn es klingelt oder klopft, überprüfen Sie vor dem Öffnen der Tür, wer davor steht und zeigen Sie Fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen.
  • Entleeren Sie regelmäßig Ihren Briefkasten; bei längerer Abwesenheit beauftragen Sie jemanden, dies für Sie zu übernehmen.
  • Täuschen Sie während Ihres Urlaubs, einer Dienstreise oder eines Krankenhausaufenthaltes Anwesenheit vor (z.B. mithilfe von Zeitschaltuhren) und geben Sie Ihre Abwesenheit nicht öffentlich bekannt (z.B. in sozialen Netzwerken).
  • Nutzen Sie einen Anrufbeantworter, verweisen Sie in Ihrer Ansage keinesfalls auf die Dauer Ihrer Abwesenheit.
  • Achten Sie auf fremde Personen in Ihrer Umgebung, die sich auffällig verhalten und rufen Sie bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei.

2. Tipp: Durch mechanische Maßnahmen zur Einbruchsicherung den Zutritt erschweren  

Türsicherung
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Fenstersicherung
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Ziel der mechanischen Einbruchsicherung ist es, dem Einbrecher den Zutritt so schwer wie möglich zu gestalten. In erster Linie geht es hierbei um Schutzvorrichtungen für bevorzugte Einstiegsziele: Ihre Fenster und Türen.  Je mehr Arbeit und Zeit der Täter zur Überwindung Ihrer Maßnahmen zur Einbruchsicherung investieren muss, desto eher wird er von seinem Vorhaben ablassen und weiterziehen. Analysieren Sie Ihr Zuhause. Ist jede von außen erreichbare Schwachstelle ausreichend gesichert oder besteht hier noch Handlungsbedarf? Beispiele für sinnvolle, mechanische Vorkehrungen zur Einbruchsicherung sind abschließbare Fenstergriffe, Zusatzschlösser, Sicherheitsverglasungen bzw. einbruchhemmende  Sicherheitsfolie, Rolladensicherung, Fenstergitter, Türketten. Hier geht es zu den Topsellern:

3. Tipp: Elektronische Einbruchsicherung unterstützt bauliche Vorkehrungen zur Einbruch-Prävention  

Überwachungskamera
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Alarmanlage
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Sicherheitsbeleuchtung mit Bewegungsmelder
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Sicherheitsexperten empfehlen, einbruchgefährdete Bereiche zusätzlich zu sichern. Besonders geeignet sei zu diesem Zweck die Erweiterung der mechanischen Maßnahmen zur Einbruchsicherung durch elektronische Lösungen wie Überwachungskamera, Sicherheitsbeleuchtung und / oder Alarmanlage. Diese Systeme haben eine abschreckende Wirkung. Akustischer Alarm oder Licht, durch Bewegung ausgelöst, erregt zudem die Aufmerksamkeit von Nachbarn und Passanten. Und gute Bild- oder Videoaufnahmen unterstützen bei der Aufklärung von Delikten. Hier finden Sie die passenden Produkte zur erweiterten Einbruchsicherung für Ihr Zuhause:

4. Tipp: Wertgegenstände vor Langfingern schützen

Tresor
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Für den Fall, dass Unbefugte sich Zutritt zu Ihren Räumlichkeiten verschaffen, bewahren Sie im Rahmen der Einbruchsicherung all Ihre Wertsachen unzulänglich auf. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen und teure Schmuckstücke, die Sie eher selten tragen, deponieren Sie am besten in einem Bankschießfach.

Sparbücher, Kreditkarten sowie häufiger benötigten Schmuck schließen Sie zuhause ein. Passende Sicherheitsbehältnisse zum Diebstahlschutz finden Sie hier:

5. Tipp: Katalogisieren Sie Ihre Wertgegenstände in einem Wertgegenstandsverzeichnis

Wertgegenstandsverzeichnis
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Erstellen Sie ein Wertgegenstandsverzeichnis bzw. überprüfen Sie Ihr bereits vorhandenes. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen dazu:

6. Tipp: Überprüfen Sie im Rahmen der Einbruchsicherung auch Ihren Versicherungsschutz

Hausratversicherung
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Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten:

7. Tipp: Verdächtige Zeichen richtig deuten – wenn Einbrecher Objekte kennzeichnen

Gaunerzinken
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Sie haben verdächtige Zeichen auf Ihrem Grundstück, Ihrer Haustür oder Ihrem Briefkasten entdeckt? – Hier können Sie nachlesen, was es damit auf sich hat, wie sie zu deuten sind und wie Sie sich in diesem Fall verhalten sollten:

 

Was kostet Einbruchsicherung und wer zahlt sie?

Kosten Einbruchsicherung
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Maßnahmen zur Einbruchsicherung gibt es von kostenlos bis richtig teuer. Der Preis für Investitionen ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Lassen Sie sich daher vorab beraten. So kann gezielt auf Ihre Gegebenheiten vor Ort eingegangen und Ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Sowohl örtliche Polizeidienststellen als auch viele Versicherer bieten kostenlos ihre Unterstützung bei der Einbruch-Prävention an.

Ob Eigentümer oder Mieter – informieren Sie sich vor dem Kauf über mögliche staatliche Förder- bzw. Zuschuss-Programme, über die Bedingungen für den Erhalt von Investitionszuschüssen und zinsgünstigen Krediten sowie über förderfähige Materialkosten und Handwerkerleistungen.

Und hinsichtlich Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit für Investitionen im Rahmen der Einbruchsicherung erkundigen Sie sich bei Ihrer Finanzbehörde.